Häufige Fragen
Fragen, die mir oft gestellt werden
Von der ersten Anfrage bis zum letzten Wochenbettbesuch tauchen dieselben Fragen auf. Hier findest du die Antworten, die ich am häufigsten gebe. Wenn deine Frage fehlt, darfst du mich jederzeit direkt kontaktieren.
Wann sollte ich mich bei einer Hebamme melden?
Am besten zwischen der 20. und 30. Schwangerschaftswoche. Gute Betreuungsplätze in der Region Solothurn sind früh vergeben, und ein erstes Gespräch in Ruhe hilft, Vertrauen aufzubauen, bevor die Geburt näher kommt. Auch nach der Geburt darfst du dich melden, wenn du noch keine Hebamme organisiert hast. Ich prüfe dann, ob es in meinem Plan Platz hat, und nenne dir sonst Kolleginnen.
Übernimmt die Krankenkasse die Betreuung?
Ja. Die Kontrollen in der Schwangerschaft, die Wochenbettbetreuung zu Hause und die Stillberatung gehören in der Schweiz zu den Mutterschaftsleistungen und werden von der obligatorischen Grundversicherung übernommen. Zwischen der 13. Schwangerschaftswoche und acht Wochen nach der Geburt gibt es dabei weder Franchise noch Selbstbehalt. Beim ersten Kind werden 16 Hausbesuche vergütet, bei Frühgeburten, Mehrlingen und nach einem Kaiserschnitt ebenfalls, sonst bis zu 10.
Wie oft kommt die Hebamme im Wochenbett?
In den ersten Tagen nach der Geburt sehe ich dich in der Regel täglich, danach in grösseren Abständen. Wie viele Besuche sinnvoll sind, entscheiden wir gemeinsam: Stillen, Gewicht des Babys, deine Erholung und deine Fragen geben den Rhythmus vor. Du musst also nichts im Voraus festlegen.
Was kostet das Pikettgeld?
Für die Erreichbarkeit rund um die Geburt wird im Kanton Solothurn und Aargau ein Pikettgeld von CHF 120.– verrechnet. Es ist keine Leistung der Grundversicherung. Alle übrigen Positionen sowie die Beiträge an Geburtsvorbereitungskurse findest du auf der Kostenseite.
Kann ich auch nur einzelne Leistungen in Anspruch nehmen?
Ja. Manche Frauen wünschen ausschliesslich Wochenbettbetreuung, andere zusätzlich Akupunktur, Taping oder eine Stillberatung. Auch eine Begleitung nach einem Verlust ist möglich, unabhängig davon, ob ich dich vorher schon betreut habe. Wir schauen gemeinsam, was du in deiner Situation brauchst.
Was, wenn ich nachts eine Frage habe?
Während der Betreuungszeit bin ich tagsüber telefonisch erreichbar. Bei akuten gesundheitlichen Problemen mit dir oder deinem Baby gilt jedoch: Notfallnummer 144 anrufen oder direkt die Ärztin beziehungsweise den Arzt kontaktieren. Eine Hebamme ersetzt keine medizinische Notfallversorgung.
In welcher Region bist du tätig?
Ich betreue Familien in der Region Solothurn und Umgebung und komme für die Wochenbettbetreuung zu dir nach Hause. Wenn dein Wohnort weiter entfernt liegt, frag einfach nach. Ich sage dir offen, ob die Distanz machbar ist.
In welcher Sprache kann ich dich ansprechen?
Deutsch ist meine Muttersprache, Französisch spreche ich fliessend. Auf Englisch können wir uns gut verständigen, für medizinische Details wechsle ich aber lieber ins Deutsche oder Französische. Sag mir beim ersten Kontakt, welche Sprache dir lieber ist.
Deine Frage ist nicht dabei? Schreib mir kurz, ich antworte persönlich.